Dieses Werkzeug kodiert und dekodiert URLs durch Prozentkodierung. Sonderzeichen wie Leerzeichen, Umlaute und Symbole werden in ein sicheres Format umgewandelt, das von Webbrowsern und Servern korrekt verarbeitet werden kann. Geben Sie Ihre URL ein, und das Ergebnis wird sofort angezeigt. Alles läuft lokal in Ihrem Browser – Ihre Daten werden nicht an einen Server gesendet.
Geben Sie Ihre Werte ein, um das Ergebnis zu sehen.
https://example.com/pfad mit leerzeichen → https://example.com/pfad%20mit%20leerzeichen
Leerzeichen werden als %20 kodiert.
https://example.com/?name=Müller&stadt=München → https://example.com/?name=M%C3%BCller&stadt=M%C3%BCnchen
Umlaute werden in UTF-8-Prozentkodierung umgewandelt.
https%3A%2F%2Fexample.com%2Fsearch%3Fq%3Dhello%20world → https://example.com/search?q=hello world
Prozentkodierte URL zurück in lesbares Format dekodiert.
URL-Kodierung, auch als Prozentkodierung bekannt, ist ein Mechanismus zur Umwandlung von Zeichen in ein Format, das sicher in einer URL übertragen werden kann. Das URL-Format wurde ursprünglich für ASCII-Zeichen definiert, und viele Zeichen, die wir heute in Texten verwenden – insbesondere Umlaute, Leerzeichen und Sonderzeichen – sind in URLs nicht direkt erlaubt.
Das Verfahren ist einfach: Jedes nicht erlaubte Zeichen wird durch ein Prozentzeichen (%) gefolgt von zwei hexadezimalen Ziffern ersetzt, die den Byte-Wert des Zeichens in der UTF-8-Kodierung darstellen. Ein Leerzeichen wird zu %20, das ü (UTF-8: 0xC3 0xBC) wird zu %C3%BC, und das Euro-Zeichen € wird zu %E2%82%AC.
URLs haben eine spezifische Struktur mit Sonderzeichen, die bestimmte Funktionen erfüllen. Das Fragezeichen (?) leitet den Query-String ein, das Gleichheitszeichen (=) trennt Parameternamen von ihren Werten, das Kaufmanns-Und (&) trennt mehrere Parameter voneinander, und das Nummernzeichen (#) leitet den Fragment-Identifier ein.
Wenn eines dieser Zeichen als Teil eines Wertes vorkommt – zum Beispiel wenn ein Suchbegriff ein Fragezeichen enthält – muss es kodiert werden. Ohne Kodierung würde der Server das Zeichen als Strukturzeichen interpretieren und die URL falsch parsen. Dies kann zu fehlerhaften Anfragen, verlorenen Daten oder Sicherheitsproblemen führen.
Webentwickler verwenden URL-Kodierung ständig. Beim Erstellen von dynamischen URLs mit Query-Parametern müssen alle Benutzerwerte kodiert werden. Bei der Arbeit mit REST-APIs müssen Pfadsegmente und Parameter kodiert werden. Bei der Verarbeitung von Formulardaten werden die Eingaben URL-kodiert, bevor sie an den Server gesendet werden.
Auch im Alltag begegnet uns URL-Kodierung: Wenn Sie eine Suchanfrage in Google eingeben, werden Leerzeichen als + oder %20 dargestellt. Wenn Sie eine URL mit Umlauten oder Sonderzeichen teilen, werden diese automatisch kodiert. Das Verständnis der URL-Kodierung hilft Ihnen, fehlerhafte Links zu diagnostizieren und korrekte URLs für Ihre Webprojekte zu erstellen.
Ein häufiger Fehler ist die Doppelkodierung, bei der eine bereits kodierte URL erneut kodiert wird. Das Prozentzeichen einer bestehenden Kodierung wird dabei selbst kodiert, was zu fehlerhaften URLs führt. Ein weiterer Fehler ist die Verwendung von + statt %20 für Leerzeichen: In der URL-Pfadspezifikation bedeutet + ein Literalzeichen, nur im Query-String wird es manchmal als Leerzeichen interpretiert. Verwenden Sie am besten immer %20 für Leerzeichen in URLs.
URL-Kodierung, auch Prozentkodierung genannt, ist ein Verfahren, bei dem Sonderzeichen in URLs durch eine Sequenz aus einem Prozentzeichen (%) und zwei hexadezimalen Ziffern ersetzt werden. Zum Beispiel wird ein Leerzeichen zu %20, ein Fragezeichen zu %3F und ein Gleichheitszeichen zu %3D. Dieses Verfahren ist notwendig, weil URLs nur eine begrenzte Menge an Zeichen direkt verwenden dürfen. Zeichen außerhalb dieses erlaubten Satzes müssen kodiert werden, um Missverständnisse zwischen Browsern und Servern zu vermeiden.
URLs enthalten Sonderzeichen, die eine besondere Bedeutung haben. Das Fragezeichen leitet den Query-String ein, das Gleichheitszeichen trennt Schlüssel von Werten, und das Kaufmanns-Und (&) trennt Query-Parameter voneinander. Wenn diese Zeichen als Teil eines Wertes vorkommen, müssen sie kodiert werden, damit der Server sie nicht als Strukturzeichen interpretiert. Auch Leerzeichen, Umlaute und nicht-ASCII-Zeichen müssen kodiert werden, da sie in URLs nicht direkt erlaubt sind.
In URLs müssen alle Zeichen kodiert werden, die nicht zum „reserved" oder „unreserved" Zeichensatz gehören. Zu den nicht kodierten Zeichen gehören Buchstaben (A-Z, a-z), Ziffern (0-9), Bindestrich (-), Punkt (.), Unterstrich (_) und Tilde (~). Alle anderen Zeichen – einschließlich Leerzeichen, Umlaute, Satzzeichen und Symbole – sollten kodiert werden. Insbesondere müssen die Strukturzeichen der URL (?, &, =, #, %, +) kodiert werden, wenn sie als Daten und nicht als Struktur verwendet werden.
URL-Kodierung und HTML-Kodierung sind zwei verschiedene Kodierungsverfahren für unterschiedliche Zwecke. URL-Kodierung verwendet Prozentzeichen und hexadezimale Ziffern (%20 für ein Leerzeichen) und wird für die sichere Darstellung von Zeichen in URLs verwendet. HTML-Kodierung verwendet Entity-Referenzen (& für &, < für <) und wird für die sichere Darstellung von Zeichen in HTML-Dokumenten verwendet. Die beiden Verfahren sind nicht austauschbar.
Das erneute Kodieren einer bereits kodierten URL wird als „Doppelkodierung" bezeichnet und führt in der Regel zu Problemen. Das Prozentzeichen einer bestehenden Kodierung würde selbst kodiert werden, sodass aus %20 %2520 wird. Die meisten Server dekodieren nur einmal, was zu fehlerhaften Daten führt. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre URL bereits kodiert ist, dekodieren Sie sie zuerst und kodieren Sie sie dann einmal neu, um ein konsistentes Ergebnis zu erhalten.
Die Dekodierung ist der umgekehrte Prozess: Jedes Vorkommen von % gefolgt von zwei hexadezimalen Ziffern wird in das entsprechende Zeichen zurückverwandelt. %20 wird zu einem Leerzeichen, %C3%BC wird zu ü (in UTF-8-Kodierung). Der Dekodierungsprozess liest die hexadezimalen Werte, konvertiert sie in Bytes und interpretiert diese Bytes dann als UTF-8-Zeichen. Mehrere aufeinanderfolgende Prozentkodierungen können ein einzelnes Unicode-Zeichen darstellen.
Zuletzt aktualisiert am 2026-09-27 · Geschrieben von UtiliaTools